WordPress manuell installieren

Kapitel 1: Vorbereitung und Installation von WordPress

Um WordPress erfolgreich zu installieren, musst Du zunächst sicherstellen, dass Dein Webhosting-Anbieter die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. WordPress benötigt eine PHP-Version von 7.4 oder höher sowie MySQL-Version 5.6 oder höher oder MariaDB-Version 10.1 oder höher. Stelle sicher, dass Dein Hosting-Paket diese Anforderungen erfüllt.

  1. Lade WordPress herunter: Gehe zur offiziellen WordPress-Website unter wordpress.org und lade die neueste Version von WordPress herunter.

  2. Entpacke die Dateien: Nachdem der Download abgeschlossen ist, entpacke das ZIP-Archiv auf Deinem Computer.

  3. Erstelle eine Datenbank: Logge Dich in Dein Webhosting-Konto ein und erstelle eine neue MySQL-Datenbank. Notiere Dir den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort, die Du für die Datenbank verwenden möchtest.

  4. Lade die Dateien auf den Server hoch: Verbinde Dich mit Deinem Webserver über einen FTP-Client und lade die entpackten WordPress-Dateien in das Hauptverzeichnis Deines Webservers hoch.

  5. Starte den Installationsprozess: Öffne einen Webbrowser und gebe die URL Deiner Website ein. Du wirst aufgefordert, die Sprache für die Installation auszuwählen. Wähle Deine bevorzugte Sprache aus und klicke auf „Weiter“.

  6. Konfiguriere die Datenbank: Gib die Datenbankeinstellungen ein, die Du zuvor erstellt hast – Datenbankname, Benutzername, Passwort und den Datenbankhost (normalerweise ‚localhost‘). Klicke dann auf „Weiter“.

  7. Installiere WordPress: Folge den Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Installationsprozess abzuschließen. Gib einen Titel für Deine Website ein, lege einen Benutzernamen und ein Passwort für das Administratorkonto fest. Klicke dann auf „Installation abschließen“.

  8. Beende die Installation: Nach erfolgreicher Installation kannst Du Dich in das WordPress-Dashboard einloggen, indem Du die URL Deiner Website mit /wp-admin (z.B. deinewebsite.com/wp-admin) aufrufst. Gib Deine Anmeldeinformationen ein und beginne mit der Konfiguration Deiner Website.


Kapitel 2: Konfiguration und Anpassung Deiner WordPress Website

Nach der Installation von WordPress kannst Du beginnen, Deine Website zu konfigurieren und anzupassen, um sie Deinen Bedürfnissen anzupassen.

  1. Wähle ein Theme aus: Wähle ein WordPress-Theme aus, das Deinem Designstil und Deinen Anforderungen entspricht. Du kannst ein kostenloses Theme aus dem offiziellen Theme-Verzeichnis von WordPress auswählen oder ein Premium-Theme von Drittanbietern erwerben.

  2. Installiere Plugins: Durch die Installation von Plugins kannst Du die Funktionalität Deiner Website erweitern. Suche im WordPress-Plugin-Verzeichnis nach Plugins, die Deinen Anforderungen entsprechen, und installiere sie. Beliebte Plugins umfassen SEO-Plugins wie Yoast SEO, Kontaktformular-Plugins wie Contact Form 7 und Sicherheits-Plugins wie Wordfence Security.

  3. Passe die Einstellungen an: Gehe zu „Einstellungen“ im WordPress-Dashboard, um grundlegende Einstellungen wie Website-Titel, Tagline, Permalinks und Zeitzone festzulegen.

  4. Erstelle Seiten und Beiträge: Beginne damit, Inhalte für Deine Website zu erstellen, indem Du neue Seiten und Beiträge erstellst. Verwende den Gutenberg-Editor, um Inhalte mit Texten, Bildern, Videos und mehr zu erstellen und zu formatieren.

  5. Richte Menüs und Widgets ein: Konfiguriere Deine Navigationsmenüs und füge Widgets hinzu, um die Seitenleisten Deiner Website anzupassen.

  6. Optimiere für Suchmaschinen: Verwende SEO-Plugins und optimiere Deine Inhalte, um Deine Website für Suchmaschinen zu optimieren und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern.


Kapitel 3: Wartung und Sicherheit

Die regelmäßige Wartung und Sicherung Deiner WordPress-Website ist entscheidend, um die Leistung und Sicherheit Deiner Website zu gewährleisten.

  1. Aktualisiere WordPress, Themes und Plugins: Halte WordPress, Deine Themes und Plugins auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen und die Leistung zu verbessern. Überprüfe regelmäßig auf Updates und führe diese durch.

  2. Führe regelmäßige Sicherungen durch: Erstelle regelmäßig Backups Deiner WordPress-Website, um im Falle eines Datenverlusts oder einer Sicherheitsverletzung eine Wiederherstellung durchführen zu können. Verwende dazu entweder ein Backup-Plugin oder die Funktionen Deines Webhosting-Anbieters.

  3. Überwache die Sicherheit: Installiere ein Sicherheitsplugin wie zum Beispiel Wordfence Security, um Deine Website vor Malware, Hacking-Versuchen und anderen Sicherheitsbedrohungen zu schützen. Überwache regelmäßig Deine Website auf verdächtige Aktivitäten.

  4. Optimiere die Leistung: Überprüfe regelmäßig die Leistung Deiner Website und optimiere sie bei Bedarf, um die Ladezeiten zu verbessern. Dies kann die Optimierung von Bildern, die Nutzung eines Caching-Plugins und die Minimierung von CSS- und JavaScript-Dateien umfassen.

  5. Behebe Fehler und Probleme: Überprüfe regelmäßig Deine Website auf Fehler und Probleme und behebe sie umgehend, um die Benutzererfahrung Deiner Besucher zu verbessern.

  6. Durch die Beachtung dieser Schritte kannst Du WordPress erfolgreich installieren, konfigurieren und warten, um eine leistungsstarke und sichere Website zu erstellen.

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